Die ELMI-Erinnerungs-Seite von TOWER online


Neu am 23. Februar 2000: Hoffentlich kommt diese Seite bald vom Netz! Denn das Trauern hat ein Ende. Elmi ist wieder da!!! Ab dem 13. März 2000 sendet er wochentäglich zwischen 13 und 15 Uhr bei dem Pirmasenser Sender Rockland Radio. Frequenzen und alles weitere auf der Homepage von Rockland Radio.

Elmar HörigNein, keine Angst! Elmi ist nicht tot! Aber für mich ist durch den Rausschmiss dieses Kultmoderators bei SWR3 ein weiteres (großes) Stück SWF3 gestorben.
Elmi konnte auch Kritik ertragen. Er sagte kürzlich zu einer Anruferin, die meinte, sie könne ihn auf den Tod nicht ausstehen, daß er das gut findet. Daß sie zumindest eine Meinung hat und dazu steht.
Und genauso ist Elmi auch. Er hat Ecken und Kanten, die ihm ein unverkennbares Profil geben. Und die ihn herausheben aus der Masse der aalglatten Moderatoren.
Unverkennbar sein "Käpt'n Kippdotter", den man sogar auf der Jugendwelle N-Joy in Norddeutschland hören konnte!
Doch seit der Fusion von SWF3 und SDR3 zu SWR3 sind nicht nur ein paar begnadete Musikredakteure und Moderatoren verschwunden, sondern eine Lebenseinstellung, ein Kult, geht den Bach runter.
Wo kommen wir hin, wenn "Schnarchsäcke" wie Matthias "Matze" Holtmann einen Jugendsender moderieren? Den Typen könnte ich mir eher auf SWR4 vorstellen, wo er die Geburtstagsgrüße für die 90 Jahre alt gewordene Oma Trude vorliest. Aber bei HitHop? Das ist einfach nur peinlich.
Zum Glück gibt es ja noch das Team Wirbitzky/Zeuss und ihr "Taxi Sharia". Das ist wenigstens lustig!
Nun gut. Kommen wir zurück zu Elmar Hörig.
Ich habe hier zwei Artikel gefunden, die ich allen trauernden Fans nicht vorenthalten möchte. Der erste stammt aus der SWF3-Fanzeitschrift "on" und ist aus dem Jahre 1995. Damals war die Welt noch in Ordnung. Doch lies selbst:


Elmi lach mal

Elmar Hörig: Spassvogel bei SWF3, zu Hause ewiger Grübler. Ein Mann der Widersprüche.

Autor: Jörg Kujack
aus: ON - Das Magazin
Die knallrote Pudelmütze war immer das erste, was man von ihm sah. Draussen im Schneetreiben, morgens um fünf. Elmar hatte "Musikzeit" damals. Er trollte den Redaktionsgang entlang und schüttelte erstmal den Schnee ab. Mit so was machte man sich sehr beliebt bei den Litfasswellen-Moderatoren. Denn wir hatten auf dem Gang - damals gab es die Agentur-Meldungen noch nicht im Computer - fünfzehn Meter lange Telexrollen ausgelegt, bedruckt mit den News der Nacht. Und da stand Elmar Hörig dann wie ein tropfender Weihnachtsmann in der Tür. Er war mürrisch wegen der Uhrzeit. Wir waren sauer, weil er alle Telexrollen nass gemacht hatte und die feuchten Dinger immer einrissen.
Wie kann ein Mensch vom Parkplatz bis in die Redaktion nur so viel Schnee auf dem Anorak ansammeln? Mit dem Fahrrad sei er gekommen, sagte er. Manchmal kam er auch auf Langlaufskiern. Mir war klar: der spinnt!
Mittlerweile hab' ich mit dem Mann ein Doppelhaus gebaut, füttere dann und wann seine Katzen und mache bei Gewitter seine Fenster zu. Hat sich was geändert? Nein, ich glaube nicht. Er spinnt immer noch. Aber auf seine Art.
Durchaus positiv mitunter.

Fangen wir von vorne an. Elmars Beginn bei SWF3 war ein Desaster. Er war eine derart schwere Geburt, dass sich weder Elmar noch ältere Redakteure an das genaue Datum erinnern. Mit diesem Kind wollte erst mal keiner was zu tun haben. Auf jeden Fall muß es um das Jahr 1980 gewesen sein. Eine Probemoderation, daß es einem grauste. Und eine erste Sendung, bei der so mancher altgediente SWF3ler glaubte, er habe "einen anderen Sender drin". Der erste, der an Elmar festhielt, war Peter Stockinger, der Boss. Zum Teil gegen heftigen Widerstand der Redaktion.

Das Kind wuchs heran, lernte zu sprechen und bekam bald die "Musikbox" als feste Sendung. Dann ab und zu einen "Radioclub" mit seinem Spezialthema "Beatles". Heute ist Elmar Hörig, 44, der bekannteste Radio-Mann bei SWF3, und seine Art am Mikro wird im ganzen Land kopiert.

Und wer ist der Privatmann Elmar Hörig? Ein Mensch mit zwei Gesichtern! Drahtiger Sportler und Hypochonder. Weltoffen und doch eingemauert. Erfolgreich, aber voller Existenzangst. Die Furcht vor Verarmung befällt ihn täglich, manchmal stündlich. Es ist so nervend, dass wir mittlerweile ein Abkommen haben: Immer, wenn er von seinem drohenden Konkurs anfängt, zeige ich auf den Himmel und sage: "Elmar, es ziehen Wolken auf." Dann wechselt er für 'ne halbe Stunde das Thema.

Warum plagt diesen Mann Existenzangst? Er lebt mit Blick ins Elsass auf 230 Quadratmetern, hat zwei Autos und drei Wohnungen, die Putzfrau kommt mit dem Taxi, und die Katzen kriegen Krabben aus dem Feinkostladen. Aus der Gegenwart läßt sich eine Antwort also kaum herleiten.
Bleibt Elmars Kindheit. Als er zwei ist, stirbt seine Mutter, sein Vater zieht sich zurück. Wöchentlich wird er in Baden-Baden zwischen zwei Grossmüttern hin- und hergereicht, die eine wohlhabend, die andere nicht. Bei der einen darf er normal rumlaufen, bei der anderen wird er rausgeputzt. Zwei Gesichter schon damals.
Der Rest wurde schon oft gedruckt: Studium, Sport- und Englischlehrer, nebenher Plattenauflegen in Freiburger Clubs. Dann der Anruf beim Südwestfunk.
Elmar Hörig und SWF3-Chef Peter Stockinger verbindet seitdem eine Hassliebe. Auf der einen Seite hält Stockinger (Insider-Name: Rotbart) seinen Moderator für ein Genie und betrachtet es als "Hörigs Verdienst, dem Radio in Deutschland Anfang der 80er Jahre einen Riesenkick versetzt" zu haben. Seine Briefe an Elmar lesen sich allerdings etwas anders. Sie füllen mittlerweile einen halben Aktenordner und klingen wie Presseberichte von einem Eisenbahnunfall: "... ich staune über Ihre Entgleisung in der heutigen Musikbox" heißt es hier, "geschmacklos und verunglückt" dort. Und die "ärgerliche Entgleisung mit Luciano Pavarotti" (Elmar nannte ihn ein "fettes Schwein") war geradezu ein Bagatellschaden gegen seine simple Bemerkung im Radio, "daß man doch Bundespostminister Schwarz-Schilling an einer Telefonleitung aufhängen soll". Für Stockinger kein Scherz, sondern - spurtreu im Bahnjargon - "wiederum eine schwere Entgleisung".
Zugegeben: Rotbart hatte schon so manches Kreuz wegen Elmar zu tragen. Schlug sich mit Rundfunkräten und Anwälten, mit Ministern und mit Musikmachern. Und hob die Lokomotive Hörig anschliessend immer wieder ins Gleis. Die Stockinger-Briefe hat Elmar auf seine Weise gewürdigt: Sie hängen bei ihm auf dem Gästeklo und verkürzen dort manch längere Sitzung.

Stockinger weiß, was er an Hörig hat. Wer Elmar bei der Arbeit beobachtet, sieht sofort: Er ist der Radio-Profi schlechthin. Beispiel: seine Schneidetechnik. Während man normalerweise mit Hilfe eines Stempels ein Band kleinhackt, schneidet Elmar mit dem Auge: schneller Blick auf die Bandhinterseite vorm Tonkopf, Band hervorgezogen und zwei Millimeter rechts vom "A" in "BASF" geschnitten. Paßt. Alles geht innerhalb von Sekunden. Bei Bandproduktionen macht Elmar keine Kompromisse. Entweder 100 Prozent oder gar nicht. So geht beispielsweise ein "Käpt'n Kip Dotter" in drei Minuten über den Sender Elmar bastelt dafür aber vier bis fünf Stunden an jeder dieser Folgen herum. Im Studio unter seiner Garage. Mit einem Liter Tee pro Stunde. Mindestens.
Am SWF3-Disc-Pult während der Sendung genau die gleiche Professionalität: volle Konzentration. Jingles, Bandschnipsel und zugespielte Geräusche in dichter Folge. Geht mal was schief, regt er sich auf, ärgert sich unglaublich über sich selbst. Kaum ist das Mikro offen, ist er wieder der lockere Elmi.
Ich habe schon mit Elmar während einer Sendung telefoniert, da hat er geweint. Seine damalige Freundin war gerade mit seinem Surflehrer abgehauen. Sekunden später - wir hatten gerade aufgelegt - hörte man ihn bei den Verkehrsmeldungen jodeln.
Elmar eben. Zwei Gesichter.

Wie lebt dieser Mann?
Sagen wir mal so, er wohnt in seinem Haus mit einer Frau zusammen. Und er ernährt sich hauptsächlich von drei Dingen: Tee, Früchten und Früchtetee (nach drei Bieren fällt er um). Was er noch hat, sind Katzen. Besser gesagt, er hat eine Katzen-Macke. Um den Verlust seines Katers Jojo hat er getrauert wie andere beim Tod ihrer Mutter. Jetzt hat er Joleene und Gecko. Die schwarze Joleene - ein Fall für die Katzen-Couch - hat bisher alles gekillt, was sich im Haushalt bewegt - von den geliebten Zebrafinken Blanco und Graucho bis hin zum letzten Goldfisch in Elmars Teich. Er liebt die Katze trotzdem abgöttisch.
Gecko hat Elmar aus Lanzarote mitgebracht, wo er in jedem Urlaub Dutzende von Katzen aufpäppelt, beim Tierarzt behandeln und sterilisieren läßt.

Elmar ist nicht nur tierlieb, er ist auch ein Umweltmensch. Teich, Komposthaufen, alles da. Genau wie die anfängliche Idee, sein Haus von innen mit Alufolie auszukleiden. Wegen der Erdstrahlen. Und die Nummer mit dem Bettdrehen. Aber das fällt unter die Kategorie "eingebildeter Kranker". Denn wenn er sich nicht gerade selbst bedauert, ist er krank. Da ist Elmar unschlagbar. Der plötzliche Tod durch Einatmen ist dabei ebenso im Programm wie langsames Sterben wegen eines Pickels am Knie.
Aber bei allen Macken muß ich eins sagen: Elmar ist ein herzensguter Mensch. Nicht nur, weil er bei Gewitter auch meine Fenster zumacht. Sondern überhaupt.
Heute abend grillen wir wieder zusammen. Leider hab' ich nur Fleisch und Brot besorgt. Obwohl ich hätte wissen müssen, daß er wie sein Vorbild Paul McCartney in letzter Zeit immer mehr auf vegetarisch macht.
Hoffentlich ziehen keine Wolken auf.



Das war der erste Artikel. Den nächsten habe ich in der Usenet-Newsgroup de.alt.fan.swf3 gefunden und ist ursprümglich aus der WELT.

Anmerkung vom 24. Januar 2000: Mein Newsserver von T-Online kennt diese Newsgroup nicht mehr! Habe ich was verpasst?


"Im SWR herrscht Puritanismus"
Der gefeuerte Moderator Elmar Hoerig ueber erlaubte und unerlaubte Witze im Radio Elmar Hoerigs Aerger begann, als er im Januar zu Adenauers 123. Geburtstag ein paar Sekunden Hitler einblendete und erst dann ("Oh, das war er ja gar nicht!") den Altbundeskanzler. Nun hat der SWR den Koenig der deutschen Radiokasper gefeuert und Hanns-Georg Rodek wollte wissen, was dahintersteckt.

DIE WELT: Sind Sie wegen Hitler zur SWR-Spitze zitiert worden?

HÖRIG: Nein. Die haben nur gesagt: "Nicht wieder, wir kriegen Aerger." Haette ich auch nicht wieder gemacht. Dann gab es den Tag, an dem ich den Hoerer beleidigt habe, weil ich nicht gut drauf war. Das war falsch, da habe ich unterschreiben muessen, dass ich Hitler nicht mehr erwaehne und Randgruppen nicht beleidige. Ich war sehr vorsichtig in den letzten Wochen.

DIE WELT: Wurde definiert, was "Randgruppen" sind?

HÖRIG: Nein. Ich habe aber Tuerken rausgelassen und Kurden, alles, was Emotionen haette schueren koennen. Aber ein Schwulenwitz ueber "warme Wochen" bei der Bahn, dachte ich, der kann doch keinen treffen. Er war harmlos aber sie haben einen Grund gesucht, und nun hatten sie einen.

DIE WELT: Ihre Sat-1-Fernsehshow "Bube, Dame, Hoerig" wird ebenfalls beendet, und auch da gab es Aerger wegen einer anzueglichen Bemerkung von Ihnen zu einer Schuelerin im Studio . . .

HÖRIG: Haltlose Vorwuerfe, wie sich herausstellte. Ich war vergangenen September in Berlin. Fred Kogel hat mir gesagt, dass RTL zur gleichen Sendezeit eine Talkshow plane, und dagegen habe mein Format keine Chance; ein halbes Jahr wolle man aber noch weitermachen. Mitten in die Aufzeichnung der letzten fuenf Folgen kamen diese Vorwuerfe. Nun wird zwar noch gesendet, aber ueberall das Wort "Sex" herausgeschnitten. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn ich wenigstens vor laufender Kamera jemand an die Brust gefasst haette wie einmal Carrell. Aber da war gar nichts.

DIE WELT: Sie haben vier verschiedene Shows fuer Sat 1 gemacht. Haette man da nicht ein neues Angebot erwarten koennen?

HÖRIG: Ich erwarte minuetlich Fred Kogels Anruf. Nein, wirklich, ich weiss nicht, woran ich bin. Wir hatten immer 16 Prozent Marktanteil, das liegt fuer Sat 1 im oberen Drittel. Erst durch die Affaere sind die Quoten abgestuerzt, auf acht.

DIE WELT: Harald Schmidt und Elmar Hoerig sind sich in ihrer Respektlosigkeit sehr aehnlich. Wie grenzen Sie sich von ihm ab?

HÖRIG: Schmidt ist ein phantastischer Kabarettist. Ich koennte nicht eine halbe Stunde vor Publikum monologisieren. Ich mache bum, bum, bum ein paar Jokes, dann brauche ich eine Pause. Schmidt hat gar keine Probleme mit Publikum mir zieht es Energie ab, schon weil es physisch vorhanden ist. Im Humor bin ich aber wie er. Ich koennte problemlos Gags fuer ihn schreiben.

DIE WELT: Woher kommt dann die unterschiedliche Reaktion?

HÖRIG: Ich glaube, dass Menschen Humor nur akzeptieren, wenn es auch draufsteht. "Late Show: Witzig", da darf er passieren. "Musiksendung", da darf er nicht sein, da habe ich nicht das richtige Etikett.

DIE WELT: Aber Randgruppen sind Randgruppen, egal, wie die Sendung etikettiert ist.

HÖRIG: Wenn Blindenwitze fallen, rufen Blinde zwar an, aber sie sagen "Ich habe auch noch einen", und bei Schwulen ist es aehnlich. Das Problem sind die nicht Betroffenen, ist die Stellvertreterbetroffenheit hier in Deutschland.

DIE WELT: Laesst sich das an den Quoten ablesen?

HÖRIG: Es gibt die Geschichte von dem amerikanischen Shock-Jockey Howard Stern, der auch ueberall aneckte. Der durchschnittliche Stern-Fan hoerte ihm eine Stunde zu, der Stern-Hasser aber anderthalb, weil er auf das naechste Ding wartete, ueber das er sich aergern wollte. Dieses Prinzip wuerde auch in Deutschland funktionieren. Eine Figur, die reizt. Lasst sie alles machen wie Schmidt es macht.

DIE WELT: SWR vereint die Hoerer des alten Elmi-Senders SWF mit denen des frueheren SDR. Kommen die Neuen mit Ihnen nicht zurecht?

HÖRIG: Eines der Dinge, die mir das Genick gebrochen haben. Der Schwabe ist penetrant und sagt "Will ich nicht, brauch' ich nicht, da beschwer' ich mich jetzt."

DIE WELT: Gibt es einen neuen Puritanismus in unseren Medien?

HÖRIG: Nicht ueberall. Ich habe in Koeln "Eins Live" gehoert, als die Lawinenungluecke waren, und da hat einer gefragt, wieviel Einwohner Galthuer habe: "3000 und ein paar zerquetschte." Hoppla, dachte ich, das ist hart. Frueher haette ich so etwas auch gesagt, aber nicht mehr in diesem Sender. Da ist ganz klar der Puritanismus eingekehrt.

DIE WELT: Fuehrt fuer Sie ein Weg zurueck zum SWR?

HÖRIG: Never ever. Es ist alles zugeschuettet.

DIE WELT:: Wenn nicht zurueck, wohin vorwaerts?

HÖRIG: Radio sehe ich nicht mehr. Ich weiss es nicht.

Tja, diese letzten Worte geben einem doch zu denken...
Wenn Dir auch was auf dem Herzen liegt zu diesem Thema, dann schreib mir!

Lies, was Harald Schmidt in seiner TV Spielfilm-Kolumne Schmidts Schnauze dazu zu sagen hat!!!


Mehr zum Thema "Elmis Rausschmiß" findest Du auf dieser Homepage:

www.rettet-elmi.de

P.S.: Wenn Dein Browser kein JAVA-Script unterstützt oder Du sonst einen Fehler gemeldet bekommst, dann versuch mal den Link zu http://www.rettet-elmi.de/frame.htm. Das hat sogar bei mir geklappt :-)
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