Party-News-Archiv 99: Was hast Du 1999 verpaßt?
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Dezember 1999
Freitag, 31. Dezember 1999 (Silvester!): Natürlich weiss jeder, dass das neue Jahrtausend erst am 1.1.2001 anfängt, aber so oft kommt es jetzt ja auch nicht vor, dass sich alle vier Jahreszahlen auf einen Schlag ändern. Also musste dieses Ereignis entsprechend gefeiert werden. Aus Angst vor dem Weltuntergang oder irgendwelchen durchgedrehten Computern durfte die Party natürlich nicht in einer Weltmetropole wie New York, Sidney, Paris oder Berlin stattfinden. Nein! Das verschlafene Hunsrückstädtchen Kastellaun mit seiner romantischen Burgruine erschien genau das richtige für eine Jahrtausendfeier. Und was für eine!
Schon auf den ersten Blick wurde jedem neuen Gast klar: "Hier wird heut' abend richtig gefeiert." Ein besonderes Indiz dafür waren lustige goldene Partyhütchen. Aber auch die zuhauf von der Decke hängenden Luftschlangen waren nicht ohne. Und während die Menge sich langsam aber sicher auf den Datumswechsel vorbereitete, entdeckte so mancher die Magie der Erdnuss-Flips. Ob in der Luft, auf dem Boden oder als Hundnahrung. Diese Allround-Nahrung kam unheimlich gut an!
Und auch die familiären Probleme wurden für diesen Abend einfach vergessen. Verbale Ausrutscher wie "Die Oma war wohl nicht Jahr 2000-kompatibel" wurden an diesem Abend einfach schmunzelnd hingenommen.
Mitternacht! Alles stürmt auf die Straße. Selbst der Hund ist dabei, wobei der doch eigentlich oben in der Wohnung bleiben sollte... Aber wer nicht hören will, muß fühlen! Zu fühlen bekam er es ganz schnell, als Marco eine Rakete in seiner Nähe zur Explosion brachte. Das war der Startschuß für einen der beeindruckensten Hunde-Sprints des neuen Jahrtausends.
Aber das Hauptaugenmerk lag doch eher auf den Menschen: die emotional angehauchte Sorte umarmte sich und stieß mit einem Gläschen Sekt auf ein "Frohes Neues" an; die anderen verwandelten die Herderstraße in ein pyrotechnisches Meisterstück. Der Zigarettenautomat auf der anderen Straßenseite blieb dabei trotz aller Vorhersagen und Warnungen stehen!
Für Kurioses sorgte Stephan, der gegen Mitternacht verschwand und wenig später mit blutverschmiertem Gesicht zurückkehrte. Vielleicht wäre der Kratzer sogar vom Rest der Gäste unbemerkt geblieben, wenn Sabine nicht mit einem lauten "Der muß sofort ins Krankenhaus! Das muß genäht werden!" darauf aufmerksam machte. Ob Stephan jetzt wirklich von Russen verschlagen wurde oder nur im vollen Kopf gegen die Telefonzelle gerannt ist, wird wohl (s)ein ewiges Geheimnis bleiben... ;-)
Um kurz vor 1 war dann auch der Spuk auf der Straße schon wieder vorbei. Die Böller und Raketen neigten sich dem Ende und besonders warm war es auch nicht gerade. In Heikos Wohnung ging dafür die "After-Party" los. Die Gästeliste verzeichnete enorme Zuwachsraten. So nach und nach kamen Nicole, Catze, Anna-Lena (niedlich: sie kamen von einer Hawaii-Party), Heikos Eltern, Anja, Jörg, Thomas, Daniela und noch ein paar Leute mehr. Sogar der Hund wurde wieder gefunden!
Bei lustiger Musik wurde getanzt und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Natürlich würde es die Sache abrunden, zu sagen, dass jeder glücklich und zufrieden war. Leider war dem nicht so. Aber für Kastellauner Verhältnisse war es akzeptabel und erfrischend wild.
Fazit: Eine überdurchschnittlich gute Party, eine Super-Silvester-Party, eine annehmbare Jahrtausendfeier. Schade war nur, daß viele Gäste nur für kurze Zeit da waren.
Montag, 27. Dezember 1999: Montag ist Kinotag. Die Welt ist nicht genug. Pierce Brosnan ist fein angezogen. Sophie Marceau ist auch ohne Ohr attraktiv. Denise Richards ist Atomraketen-Expertin. Der Bösewicht ist Deutscher. Der BMW ist Schrott. Q ist tot. Der Film ist gut.
Samstag, 25. Dezember 1999: Traditionell steht am 1. Weihnachtsfeiertag der Bowle-Abend bei Bastian bevor. Und es war zu hoffen, dass die Bowle mehr Zuspruch fand, als auf der "Nightmare Before Christmas"-Party bei Heiko.
So kam es dann auch. Denn einmal im Jahr kommen sie alle zusammen: Freunde und Feinde aus längst vergangenen Tagen. Tobias und Erik, Thorsten und Stephan, die Schaufensterpuppe und ihr rechter Arm.
Die musikalische Darbietung war zwar eher durchschnittlich, aber die interessante und nicht alltägliche Gästemischung sprach für sich. Und natürlich die oft gelbe, selten rote, hin und wieder weiße, aber doch meistens klumpige Brühe in der Riesen-Schüssel, die nicht nur im Zimmermittelpunkt stand, sondern auch in den Gläsern der Gäste.
Nebenher wurde noch viel in alten Erinnerungen geschwelgt, als man Bastians Party-Fotoalbum durchblätterte. Und auch die "neuen" Gäste in dieser Runde - Bastians Kommolitionen - fühlten sich sichtlich wohl. Zu später Stunde, als die Party sich dem Ende näherte und Stephan mal wieder meine Hose bekleckert hatte, fuhren wir in kleiner Runde in Bastians Computer- und Schlafzimmer noch eine Runde Autorennen auf dem Computer. Zum Glück haben die Polizisten in dem Spiel keinen Alkoholtest gemacht! Mit dieser doch sehr lustigen Tätigkeit wurde die Bowleparty spät in der Nacht offiziell beendet.
Erwähnenswert: Nur Quotenfrau Melanie verhinderte, daß die Bowle-Party zu einem Männerabend verkam. Zwölf männliche Gäste habe ich gezählt!
Wer selber nicht anwesend war, kann sich einen optischen Eindruck auf Bastians Homepage www.wieba.de machen. Dort stehen unter "Club Paradoxon" zig Fotos parat.
Fazit: Es gab sicherlich schon bessere Partys. Aber für den 1. Weihnachtsfeiertag ist das genau das richtige gewesen. Wobei natürlich die Frauenquote ruhig etwäs höher hätte sein dürfen.
Freitag, 24. Dezember 1999: Sorry, kein Bericht zu Heilig Abend...
Samstag, 18. Dezember 1999: Sogar aus Heidelberg kamen Besucher, um die Ex-MSS-Party im UNO zu erleben. Doch leider war vom ursprüglichen MSS-Party-Feeling nichts zu spüren. Normale Eintritts- und Getränkepreise mit Mindestverzehr schreckten ab. Sauerei! Dennoch war die Bude gerammelt voll. Das war aber auch das einzige, was an frühere Zeiten erinnerte. Bei der Toilette saß eine Klo-Frau. Hätte es sowas damals gegeben? Nein!
Fazit: Ein glatter Reinfall!
Freitag, 17. Dezember 1999: Nightmare-Before-Christmas-Bowle-Party-auf-der-ausser-Stephan-und-mir-keiner-Bowle-getrunken-hat-Bericht folgt in Kürze!
Nachtrag vom 18. April 2000: Ich glaube, dass interessiert jetzt eh keinen mehr...
Am Samstag, den 11. Dezember 1999 fand im Bell-Vue in Bell die alljährliche Europaletten Party statt.
Obwohl erst zum dritten Mal, so hat sie sich doch schon zum alljährlichen Pflichttermin gemausert. Denn wo sonst bekommt man heutzutage noch was geschenkt? Eben! Und die Beller verstehen was vom Feiern. Das Bell-Vue war schick dekoriert. Die Musik ... naja .... der übliche: Rockpop-Bauerndisco-Mix halt. Aber um die Musik ging es auch gar nicht so sehr. Sondern um die tausendundsoviel Bitburger-Dosen, die mitten im Saal standen. Immer das Schreckensszenario vor Augen, dass es gleich nichts mehr gibt, hielten sich natürlich alle mächtig ran.
In der kurzen Zeit, in der man nicht die Weißblechdose an den Lippen hielt, wurde auch eifrig diskutiert über Themen, die ich hier aus Gründen des Jugendschutzes nicht sagen darf. Aber soviel kann ich sagen: Wir Männer haben viel gelacht! Einzig bei Sabine (und damit auch zwangsläufig bei Ramin) konnt nicht so sehr das Party-Feeling aufkommen. Lag es an dem strapazösen Hinmarsch bei Orkan und Hagel? Oder daran, dass Sabin erst kurz vor Schluss den Biergenuss für sich entdeckte? Ich weiß es nicht.
Und als es dann so gegen .... ähhhh .... naja irgendwann halt kein Bier mehr gab, machte sich ein Trupp auch schon wieder auf den Weg nach Kastellaun zu Heiko. Der allerdings blieb mit seinen Arbeitskollegen noch bis zum frühen Morgen. Das war mir zu lange, zumal es jetzt ja auch richtig teuer wurde. Also ging ich auch nach Hause. Gott sei Dank war der Rückweg ohne nasse Hosen und peitschenden Regen im Gesicht zu bewältigen.
Fazit: Natürlich wird dies nicht die letzte Euro-Paletten-Party gewesen sein, auf der wir waren. Es gibt fast nichts Negatives darüber zu berichten. Ein voller Erfolg für die Beller Jugend!
Freitag, 10. Dezember 1999:
Videoabend bei Stephan. Sonst nichst. Aber trotzdem ganz witzig. Genauer gesagt sogar einer der unterhaltsamsten Video-Abende des Jahres.
Fazit: So muß ein Video-Abend aussehen. Dann klappts auch mit dem Nachbarn.
Sonntag, 5. Dezember 1999:
Im Kino lief der neue Schwarzenegger-Film "End Of Days". Den durften wir natürlich nicht verpassen. Denn er behandelt ja das Thema Weltuntergang und so. Und er war auch ganz nett gemacht. Mit einem bösen Gabriel Byrne und einem Anti-Held Schwarzenegger, der am Ende doch wieder der Held ist und die Welt rettet. So isses halt im (Film-)Leben.
Fazit: Schwarzenegger als runtergekommener Anti-Held. Nett!
Samstag, 4. Dezember 1999:
Ungeachtet der Strapazen vom Vortag machten sich vier Hunsrücker auf den Weg nach Bayreuth, um dort Thorstens Geburtstag zu feiern (so dachten wir zumindest). Die Frau durfte fahren, die drei Männer aus Simmern mussten trink..... ähhh..... dringend mal aufs Töpfchen, weil in der Kreisstadt der Notstand ausge- und das Wasserrohr ge-brochen war. So wurde es auf der Hinfahrt nie langweilig. Denn egal ob Pinkelpause oder Auspuffbruch, es gab immer Action. So gestalteten sich die letzten 150 Kilometer auch zu einem Drahtseilakt, denn der vom ADAC notdürftig geflickte Auspfuff wurde von Fahrerin Anja doch sehr beansprucht. Ihr Bleifuss wollte nicht der Vernunft, sondern doch lieber den Emotionen gehorchen... Naja! Wir sind ja schliesslich angekommen, und wurden freundlich von Thorsten in Frauenkleidern begrüsst. Als sich dann rausstellte, daß die Einladung doch so ernst gemeint war, wie sie geschrieben wurde, entwickelte sich die Geburtstags-Party schnell zu einem
Transvestitenball, den es in Bayreuth wohl nicht alle Tage gibt! Leider gesellten sich aus der Universitätsstadt keine weiteren Gäste zu uns, sondern nur Sebastian, ein schwäbischer Verehrer von Gubba.
Nach dem Motto "Je weniger kommen, desto mehr bleibt für uns" machten wir uns dann erst einmal über das reichhaltige Buffet her, das allen Gästen ausnahmslos sehr gut mundete. Wenn eine Party so delikat anfängt, kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Und es ging auch kaum was schief (von einem kaputten Glas mal abgesehen). Allerdings war es mehr eine Sprechstunde als eine Party. Denn tanzende und singende Gäste habe ich keine gesehen! Trotzdem war es wie immer sehr interessant, über die alten Zeiten zu reden und sich dabei den Bauch vollzuschlagen. Und natürlich wurde nicht nur alkoholfreier Wein getrunken. So endete der Abend dann friedlich und (leider ???) ohne Skandale und Intrigen.
Nach einem kurzen, aber doch reichhaltigen Frühstück wagten wir es, weitere 400 Kilometer mit einem notdürftig geflickten Auspuff nach Hause zu fahren. Und siehe da: Die gelben Engel waren auf unserer Seite. Wir kamen lebend im Hunsrück an! Hurra!
Fazit: Nach dem verkorksten Abend vom Vortag war diese Party eine richtige Wohltat. Schade nur, daß man dafür durch die halbe Republik reisen muß. Die Zukunft wird es zeigen, ob man auch im Hunsrück noch RICHTIGE Partys feiern kann. Diese Bayreuther Party hatte aber schon die richtigen Ansätze: schräg, satt, friedlich.
Freitag, 3. Dezember 1999:
Carola feierte so etwas wie eine Einweihungparty in Ihrer WG in Mainz. Leider wurde das Ziel nicht ganz erreicht, denn anstatt den ganzen Abend den Flair von engen Studentenaltbauwohnungen zu spüren, wollte Carola unbedingt auf eine Architekten-Party und schmiss den Rest einfach raus. Das verwunderte nicht nur die Gäste, die gerade erst kamen, sondern schlichtweg alle Hunsrücker, denn auf die Architekten-Party und das damit verbunden Geldausgeben hatte man keine große Lust. Bedauerlicherweise machten sich in der allgemeinen Hektik dann doch zwei Hunsrücker auf den Weg zu dieser Party. Ein großer Fehler! Denn Carola wollte dann doch woanders hin... Wo sie letztendlich war, entzieht sich meiner Kenntnis. Dafür hatten einige Gäste von der ganzen Hektik zuviel und fuhren nach Hause. Die verbliebenen Landeier machten sich über die "Großstadt" Mainz lustig und marschierten zu Melanie, die sich Gott sei Dank spontan bereit erklärte, Ihre nicht
weit entfernte Wohnung als Partystätte weiterzubenutzen. Bei Melanie war es zwar ganz nett, aber mit einer Handvoll demotivierter Leute läßt sich leider keine Party feiern. Denn die zwei Kollegen, die auf der völlig falschen Party waren (obwohl es ja eigentlich die geplante war), fanden nach stundenlangem Marsch auch noch zu Melanie. Trotzdem klang der Abend genüsslich aus.
Fazit: Melanie ist es zu verdanken, dass sich dieser Abend noch mit dem Prädikat "voll mangelhaft" (3 Punkte) schmücken darf.
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November 1999
Ich habe weder am Freitag, 26. November 1999, noch am Samstag, 27. November 1999 etwas unternommen. Ich habe nur meinem CD-Koffer nachgetrauert.
Fazit: Dafür wird das nächste Wochenende umso besser!
Samstag, 20. November 1999:
Chill-Out war angesagt. Dabei halfen Adam Sandler als genialer "Waterboy" und Stefan Raab mit seinem "Maschendrahtzaun" Mehr war an diesem Abend nicht drin.
Fazit: Besser als gar nichts!
Freitag, 19. November 1999:
Im Rottmannpark zu Simmern war PARTY. Mal wieder eine richtig fette Party. Aus dem ganzen Lande kamen junge party-willige Gäste. Es wurde viel geredet, getrunken, getanzt und es gab sogar eine kleine Schneeballschlacht! Außerdem wurde seit langer Zeit mal wieder bis in den frühen Morgen gefeiert.
Fazit: Ich denke, daß jeder mit dieser Party zufrieden war. Ein Erfolg auf der ganzen Linie, wenn man bedenkt, daß es gar nicht sooo sehr organisiert war und die Party auch kein richtiges Motto oder einen richtigen Anlass hatte.
Einziger Wermutstropfen: Ich vermisse meinen CD-Koffer :-((
Sonntag, 14. November 1999:
In Köln fand die "Home Electronics World 99" statt, besser bekannt als AMIGA-Messe. Aber vom Flair der vergangen Jahre ist nicht viel Übrig geblieben. Es war alles sehr überschaubar. Man hatte schon nach einer halben Stunde alle Stände abgeklappert und festgestellt, daß nur Schrott und Schund angeboten wurde. Schade! Damit ist für mich wohl die Tradition der jährlichen Kölnfahrt gestorben.
Fazit: Das Erlebnis der vergangenen Jahre konnte nicht wiederholt werden.
Samstag, 13. November 1999:
Außer einer Runde Billard im "One Pocket" war nicht viel gewesen. Tut mir leid.
Bei mir ging am Freitag, 12. November 1999 nich viel ab. Wir haben bloß Video geguckt.
Samstag, 6. November 1999:
Obwohl Daniela erst zwei Tage später Geburtstag hat, feierte sie mal wieder eine Party in Liederbach. Der Alkohol fliess in rauhen Mengen. Es gab leckeren Reissalat und sämtliche Knabbereien. Und die Party wurde sogar im Radio genannt! Heiko und Michael hatten nämlich bei RPR angerufen. Allerdings meldete sich NIEMAND auf die Radio-Durchsage. Aber es war ja auch so ganz witzig.
Fazit: Ein guter Vorgeschmack auf die Rottmannpark-Party am 19. November.
Freitag, 5. November 1999:
Aus der Geburtstagsparty in Wiedes Gartenlaube wurde ein Sit-In bei Stephan. Leider gab es kein Topfschlagen, Blinde Kuh oder ähnliches.
Aber immerhin: Carina war da!
Fazit: Marco hat schon um halb Eins geschlafen. Muß man mehr sagen?
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Oktober 1999
Samstag, 30. Oktober 1999:
Nachdem wir zu sechst bei mir "Mars Attacks" geguckt haben, sind wir zu fünft ins "One Pocket", zu dritt wieder raus und zu zweit nach Kirchberg auf die Disco.
Dort war es wie immer, aber erstaunlicherweise gar nicht mal so voll! Besonderes zu berichten gibt es aber nichts!
Fazit: Starker Auftakt und schwaches Ende.
Freitag, 29. Oktober 1999:
Party bei Anja!!!!
Wer hätte das gedacht?
Fazit: Naja, die Party war eher eine Sitzung, aber allesinallem doch recht spaßig.
Samstag, 23. Oktober 1999:
Tobias liess sich zu einer kleinen Geburtstagsparty überreden. Die war dann aber so spontan, dass nur sieben Leute samt Gastgeber und dessen Familie kamen. Man diskutierte viel übers Internet, über Handies, aber am allermeisten über die KRÄTZE!!!
Tobias wunderte sich, dass die Fanta Limette so nach Bacardi schmeckte und lag danach auch flach. So kam es, dass um zwei Uhr schon der ganze Spuk vorbei war.
Fazit: Für eine Geburtstagsparty war es etwas lasch, aber mit dem schwachen Programm der letzten Wochen verglichen, war es ein echtes Highlight. Vor allem, weil wir sehr viel über die Krätze gelernt haben!!!
Am Freitag, 22. Oktober 1999 war schon wieder nix los. Abgesehen davon war ich sowieso nicht da...
Samstag, 16. Oktober 1999:
Außer einem unterhaltsamen Fernseh-Abend bei Marco gab es keine nennenswerten Vorkommnisse.
Fazit: Es wird mal wieder Zeit für eine richtige Party!!!
Am Freitag, 15. Oktober 1999 war nix los...
Mittwoch, 13. Oktober 1999:
Im der Koblenzer Disco LOGO war die sagenhafte 1. Semester BWL'er Party. Drei mutige Studenten aus Simmern (Bastian, Stephan und ich) machten sich auf den Weg dorthin und erlebten die totale BWL-Organisation. Der Schuppen war hoffnungslos überfüllt, die Bedienungen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Bier war zeitweise nicht im Ausschank und die Preise viel zu teuer für uns arme Studenten. (Lediglich das Bier war um 3 Mark herabgesetzt und einen Tequila gab es für DM 2,-).
Trotzdem hat mir die Besucher-Struktur gefallen: keine hüpfenden Teenager, keine alten Greise, sondern durchweg erwachsene Leute in der Blüte ihres Lebens.
Und alleine deswegen hielten wir es auch solange aus, bis wir alle reduzierten Getränke ausprobiert hatten und bis es etwas übersichtlicher wurde. Das war dann allerdings auch gegen 4 Uhr morgens und wir gingen kurz vorm Rausschmiss freiwillig nach Hause.
Fazit: Mal was anderes. Aber eine bessere Organisation wäre von Nöten gewesen!
Samstag, 9. Oktober 1999:
Wie das Benton-Konzert in Hof war, weiß ich auch nicht.
In Simmern gab es auch an diesem Tag keine größeren Veranstaltungen, die über drei Personen hinausgingen.
Fazit: (kein Fazit möglich!)
Freitag, 8. Oktober 1999:
Was in Bayreuth abging, weiß ich nicht.
In Simmern gab es keine nennenswerten Partys, Sit-Ins, Sitzungen, Zusammenkünfte oder Ähnliches.
Fazit: (kein Fazit möglich!)
Sonntag, 3. Oktober 1999:
In Simmern war Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag.
Dazu gab es im Kino den neuen Werner-Film.
Fazit: Trotz zeitlich und örtlich begrenzten Schauern war die Fußgägerzone gerammelt voll und es wurde auch viel geboten.
Der Kinofilm "Werner - Volles Rooäää!!!" war jetzt nicht so der Brüller. Zwar recht lustig und vor allem brillant gezeichnet, aber der Humor ist dank liebloser Dialoge und unnötiger Schnitte auf der Strecke geblieben. Von "Werner - Beinhart" noch meilenweit entfernt.
Samstag, 2. Oktober 1999:
Bei mir im Keller wurde Tobias - der für ein paar Wochen in den USA war - willkommen geheißen.
Fazit: Nichts Spektakuläres. Eher ruhig und gediegen.
Freitag, 1. Oktober 1999:
Vom Sohrener Michaelismarkt zu berichten, wäre unnötig vertane Zeit! Um 22.30 war bereits nichts mehr los. Gar nichts! Absolut Überhaupt nichts !!!! NICHT DAS GERINGSTE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Fazit: Unter aller Würde. Zum Glück gab es bei Anja Wodka und Federweißer!
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September 1999
Donnerstag, 30. September 1999:
In Simmern hat mal wieder die Discothek UNO eröffnet. Ich war aber nicht dabei...
Daher auch kein Fazit.
Sonntag, 26. September 1999:
In Kastellaun war Bürgerfest mit leckerem Federweißer und Boehsen Onkelz
Fazit: Ganz nett, aber einmal im Jahr langt vollkommen!
Samstag, 25. September 1999:
In Horbruch war Oktoberfest mit 200 Kegelclubs und 75 Sportvereinen aus ganz Deutschland. Dazu gab's Stimmungsmusik zum Auf den Bänken tanzen, Oktoberfest-Bier, Brathändl und viele rote Nasen, die auf den Tischen lagen.
Fazit: Ein schweißtreibendes Erlebnis
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Juni 1999
WM extra!
Bildungswesen in Simmern auf unterstem Niveau!
-t.w.-simmern- Letztens wollte es unser Reporter für Kultur und Bildung noch
einmal wissen. 4 Jahre nach seinem letzten zwanghaften Aufenthalt im
Simmerner Herzog-Johann-Gymnasium (damals noch liebevoll Heinemanns
Jugendgefängnis genannt) begab sich unser mutiger Reporter in die Höhle des
Löwen. Er glaubte nicht, was er dort zu sehen bekam...
Unser Reporter näherte sich dem Gebäude aus Richtung Göttel/Steil und mußte
zuerst feststellen, daß sämtliche Parkplätze mit Autos belegt waren, die
zweifellos Schülern gehörten. Gibt es etwa keine Lehrerparkplätze mehr? Mit
dieser Frage beschäftigt, betrat unser Reporter das Gebäude durch den
Eingang am Rondell (frisch gestrichen!). Schon auf den ersten Blick waren
Veränderungen warzunehmen. Und zwar standen in der ganzen Eingangshalle
Tische und Bänke, an denen Schüler, aber auch ältere Leute (Eltern, die ihre
Kinder nicht alleine in die Schule gehen lassen?). Doch damit nicht genug:
Vor der Hausmeisterloge stand ein Bierbrunnen, an dem die Schüler
alkoholische Getränke kaufen konnten! Und die Lehrer sahen einfach zu oder
ließen sich auch ein Helles zapfen. Damit unser Reporter nicht auffiel, ließ
er sich auch ein Bier von einer hübschen Minderjährigen zapfen. Und weiter
gingen die Beobachtungen, die wir ihnen hier nicht vorenthalten möchten!
Schlimm genug, daß Alkohol konsumiert wurde. Es wurde aber auch schamlos und
ohne Rücksicht auf Verluste geraucht! Und auch diesmal sagten die Lehrer und
Eltern kein Wort dazu. Wo soll das alles noch enden, dachte sich unser
Reporter und begab sich in den ersten Stock (Aula), aus dem Geräusche zu
vernehmen waren. Dabei bemerkte unser Mann, daß auch in den Klassenräumen
ein florierender Alkoholhandel blühte. Wiederum bestellte man ein Bier
(diesmal ein "Stubbi", um nicht aufzufallen).
Aus der Aula strömten gerade eine Menge Leute. Und da: Das erste bekannte
Gesicht! Herr Dr. Wolfgang Heinemann persönlich. Sein Kommentar beim Anblick
unseres Reporters: "Lauter alte Gesichter hier". Die Menge jedoch strömte
wieder treppab zu besagtem Bierbrunnen und in die Musikräume, wo es aus
irgendeinem Grund kostenlose Speisen gab! (The Return of Hausmeister
Rothfuchs ???)
Auch unser Reporter kehrte in die Eingangshalle zurück, wo er wiederum
stutzen mußte. War es vor ein paar Jahren noch für Schüler fremder Schulen
verboten, das HJG zu durchqueren, so entdeckte unser Mann fürs Grobe bekannte
Gesichter wie Heiko Schneider, Bastian Wieder und Marco Adams. Menschen also,
die NIEMALS auf dieser Schule waren! Dennoch waren es außer den Lehrern
und einer Handvoll Ausnahmen (Steffen Utzinger, Carola Boos, Anja Gewehr...)
die einzigen vertrauten Gesichter.
Doch alles kam noch viel schlimmer! Nach ein paar weiteren Bier (für
bestimmte Schüler war das Bier sogar kostenlos. Sie bekamen es per
"Freikarte". Eine Art Methadon-Programm für Süchtige???) entdeckte unser
Reporter die ehemalige Mehrzweckhalle. Doch war nur aus diesem schönen Raum
geworden. Die grellen Neonlampen waren abgedeckt und man konnte unschwer
erkennen, daß die Halle zu einer DISCO umfunktioniert wurde!!! Auch hier
wider Alkohol in Maßen an der Cocktailbar (dank Getränke-Methadon-Bon von
Carola Boos fiel unser Reporter nicht weiter auf und besorgte sich das
harmloseste Getränk an der Cocktailbar: ein Mixery!). Und dann noch diese
moderne laute Musik, die aus den Boxen dröhnte.
Es war mittlerweile weit nach Mitternacht. Unserem Reporter stellte sich
langsam die Frage: Was machen all die Schüler um die Uhrzeit noch
freiwillig hier? Denn die meisten erwachsenen Leute (>30) waren mittlerweile
gegangen. Die Antwort sollte unserem Extrem-Berichterstatter nicht
vorenthalten werden. Gegen 3 Uhr wurde die Stimmung immer ausgelassener und
ein erschöpfter Hausmeister Backes schaute besorgniserregend auf die Uhr.
Aber jetzt war der Skandal erst komplett: Einige der Lehrer (namentlich
erwähnt sei hier Mathelehrer Herr Weyrich, vor einigen Jahren noch als
Teufel, Dämon, Bosheit in Person, Arschloch, Wixer usw. von einem damals
recht populärem Blatt bezeichnet) tanzten ausgelassen zur Musik. Als dann
das Lied "Mambo No. 5" ertönte, war Herr Weyrich nicht zu bremsen. Er tanzte
in einem sehr provozierenden Stil mit zwei minderjährigen Mädchen, die noch
einen Hauch mehr Erotik in ihrem Tanz hatten.
Das war zu viel für unseren Reporter! (1 weiteres Bier zur Beruhigung).
Glücklicherweise zog Hausmeister Backes kurz darauf (4 Uhr morgens) den
Stecker der Musikanlage aus der Steckdose und es wurde ruhig. Mit den Nerven
fertig ging unser geplagter Reporter in die Redaktion, um Bericht zu
erstatten. Und glauben sie uns: Wir waren genauso geschockt wie sie es jetzt
wohl auch sind.
Fassen wir zusammen:
- Alkoholmißbrauch
- Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz (Minderjährige arbeiten noch nach 10
Uhr abends)
- Verführung Minderjähriger
- Prostitution? (davon ist unserem Reporter zwar nichts zu Ohren gekommen,
aber man weiß ja nie...)
- alles in allem ein völlig heruntergekommenes Gymnasium, an dem man die
Wörter "Disziplin" und "Moralvorstellung" nicht mehr kennt.
Oh mein Gott! Wir sind völlig fertig mit den Nerven und müssen jetzt erst
einmal Schluß machen.
Bis zum nächsten Mal! Ihre Wild am Montag-Redaktion
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Hast Du einen absolut genialen Partybericht einer unserer Partys geschrieben? Dann schick ihn mir an
party-report@tower-online.de und er wird hier veröffentlicht! Ich warte!
VKHADES schrieb am 19. November 1999:
Heute wieder im "Karl Arsch gewesen", wieder voll die Pisse gekippt und alle angefurzt, is egal tschüß
Anmerkung des Party-Redakteurs: So habe ich mir einen Party-Bericht vorgestellt. In kurzen knappen Sätzen alles wichtige gesagt!
Besucher seit dem 5. April 2001